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Frame-Redirect

Ein Frame-Redirect ist, auch wenn es die Bezeichnung vermuten lässt, eigentlich gar kein Redirect, also keine Weiterleitung. Vielmehr bezeichnet man als Frame-Redirect das Laden einer externen Webseite innerhalb eines Framesets.

In den Anfangszeiten des WWW, als man beim Webdesign noch größtenteils allein mit HTML vorlieb nehmen musste, wurden Framesets genutzt um bestimmte Teile einer Webseite voneinander zu trennen, also zum Beispiel das Menü vom eigentlichen Inhalt, damit nicht immer die ganze Webseite neu geladen werden muss. Heute werden Framesets allerdings zum grössten Teil nur noch für Frame-Redirects verwendet, welche genau genommen allerdings keine Redirects sind, da nichts weitergeleitet wird, sondern ein 100%-Frame genutzt wird um eine externe Webseite zu laden. Dies kann zum Beispiel für Anbieter von Subdomain-Services wie “.de.vu” und anderen nützlich sein, da die Nutzer, die ihre Webseiten meist Freespace-Anbietern hosten, somit eine schönere / kürzere Adresse für ihre Webseite bekommen, welche dann als einzige in der Adresszeile des Browsers zu sehen ist und, unter anderem, den Vorteil hat, dass sich der Besucher der Webseite keine lange, unschöne Freehoster-URL merken muss, sondern nur die kurze Subdomain.

Teilweise auch gerne genutzt werden Frame-Redirects in Foren um bei externen Links einen “Disclaimer” einzublenden und darunter die verlinkte Webseite in einem Frame zu laden. Dazu muss allerdings gesagt werden dass die meisten Webseitenbetreiber es nicht gerne sehen wenn ihre Seiten per Frame in eine andere Seite geladen werden, weshalb diese Methode nicht zu empfehlen ist.